Kurze Chronik

Die Musikkapelle Steinbrünning wurde im Jahre 1875 von Philipp Schaffner aus Steinbrünning gegründet. Philipp Schaffner erlernte beim damaligen Kaminkehrermeister Geobi von Laufen das Musizieren auf einer ES-Trompete und leitete die Kapelle bis 1927. Durch den 1. Weltkrieg wurde die Kapelle fast gänzlich ausgelöscht.

Wieder war es Philipp Schaffner der von vorne anfangen musste und bereits im Jahre 1919 war man wieder in der Lage, zwar mit einigen Aushilfen, die Hochzeit vom Löxen-Bauern in Steinbrünning zu spielen. 1927 übergab Philipp Schaffner aus gesundheitlichen Gründen die Leitung der Kapelle an Franz Eder aus Steinbrünning. Franz Eder führte die Kapelle bis 1939. Von 1939 bis 1950 leitete Ferdinand Rehrl die Kapelle. Durch den 2. Weltkrieg wurde die Kapelle wieder fast gänzlich ausgelöscht. Doch Ferdinand Rehrl gelang es mit viel Geduld und Anstrengung sie wieder aufzubauen.

1950 übernahm die Leitung der Kapelle mit jungen 18 Jahren Peter Auer aus Steinbrünning. Er führte die Kapelle 50 Jahre, also ein halbes Jahrhundert. Peter Auer absolvierte im Mozarteum in Salzburg mehrere Semester auf der Trompete und auf der Klarinette und ließ sich zum Dirigenten ausbilden. Unter seiner Leitung entwickelte sich die Kapelle schnell zu einer der beliebtesten Blaskapellen in der näheren und weiteren Umgebung.

Im Jahre 2000, anlässlich des 125 jährigen Gründungsfestes und im Rahmen eines Festabends übergab Peter Auer die Leitung der Kapelle an Anton Hogger aus Kling, der die Kapelle bis Ende 2005 führte. Ab 2006 übernahm Michael Spitzauer aus Leobendorf die Leitung der Kapelle.