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Geschichtliches zu Steinbrünning
Steinbrünning gehört zur Gemeinde Saaldorf-Surheim und liegt auf einer Anhöhe an der Kreisstraße zwischen Freilassing und Laufen. Von Steinbrünning aus öffnet sich nicht nur das Panorama der Salzburger und Berchtesgadener Alpen, sondern man kann auch mitten in das Herz der nahegelegenen Landeshauptstadt Salzburg blicken. Die historischen Wurzeln von Steinbrünning reichen weit zurück. Tonscherbenfunde lassen bereits auf eine Besiedlung in spätrömischer Zeit schliessen. Alten Zeugnissen zufolge besaß Steinbrünning, das früher Prünning oder Prunyng genannt wurde, schon um 800 n. Chr. eine eigene Kirche. Die jetzige Filialkirche wurde im Jahre 1273 von Bischof Heinrich v. Chiemsee dem hl. Johannes dem Täufer geweiht. Sie wurde wahrscheinlich an der Stelle eines alten Wehrturms oder einer Burg errichtet. Steinbrünning gehörte vom 11. Jahrhundert an bis 1816 zum Erzbistum Salzburg. Zu dieser Zeit genoss das Dorf eine Sonderstellung als Vogtei bzw. Hofmark. Durch den Münchener Vertrag von 1816 kam der links der Salzach gelegene Teil des Salzburg, der sog. Rupertiwinkel und somit auch Steinbrünning zu Bayern. Seither gehört Steinbrünning zur Gemeinde Saaldorf.
Bilder von Steinbrünning
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